NICHT-CHIRURGISCHES GESICHTSLIFTING (FADENLIFTING)


ANTI-AGING-MESOTHERAPIE


PRP-THERAPIE


BOTOX-ANWENDUNG


FÜLLER-ANWENDUNGEN


 


NICHT-CHIRURGISCHES GESICHTSLIFTING (FADENLIFTING)


Das Fadenlifting mit PDO ist eine beliebte nicht-chirurgische Methode der Hautverjüngung, die mit speziell entwickelten Fäden durchgeführt wird und leicht auf dem Gesicht und im Halsbereich angewendet werden kann. Im Gegensatz zu chirurgischen Methoden wird bei dieser Anwendung einem nicht-chirurgischen Eingriff der Vorzug gegeben. Dadurch treten beim Fadenlifting in der Regel keine Schmerzen auf und der Heilungsprozess ist vergleichsweise kurz. Der Lifting-Effekt hält durchschnittlich acht bis 18 Monate an.

In den allerseltensten Fällen können während des Eingriffes sowie nach dem Eingriff allergische Reaktionen gegen Polydiaxananoe auftreten. (Da die verwendeten Materialien bei sämtlichen Eingriffen dieser Art weltweit zum Einsatz kommen, sind sie auch äußert zuverlässig.)

Das Fadenlifting kann in der Praxis in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Zur Auswahl stehen das kleine- und das große Fadenlifting. Beim kleinen Lifting werden nach Bedarf mit dem sog. „Caging“-Verfahren 30 bis 100 kleine Fäden unter die Haut gespannt bzw. platziert.

Beim großen Lifting werden die Fäden zwei- bzw. dreidimensional, d.h. im Fischgrätenmuster oder innenringförmig, im Vorfeld bestimmter Regionen im Gesicht platziert.

Die Behandlung dauert in der Regel bis zu 30 Minuten.

 


ANTI-AGING-MESOTHERAPIE


Die Anti-Aging-Mesotherapie ist die Behandlung der Haut durch Einsatz von Medikamenten, welche für eine gesunde Haut erforderlich und nützlich sind. Die Medikamente werden in geringer Wirkstoffkonzentration und in geringen Mengen auf die Haut aufgetragen. Dank der geringen Wirkstoffkonzentration wird das Auftreten von allergischen Reaktionen auf ein Minimum reduziert.

Die Anti-Aging-Mesotherapie hilft der Haut, sich zu erneuern. Sie ist eine natürliche Methode, um sehr wirksam gegen Hautfalten und schlaffe Haut vorzugehen. Bei der Anti-Aging-Mesotherapie werden Hyaluronsäure, Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren mit einer winzigen Nadel unter der Haut aufgebracht. Diese Wirkstoffe steigern die Stimulierung der Kollagen-Elastin-Produktion, welche zu einer Regeneration der Haut und erhöhter Hautfeuchtigkeit führt.

Bei der Anti-Aging-Mesotherapie sind sechs bis acht Sitzungen notwendig, die in zweiwöchigen Intervallen stattfinden. Nach ca. vier Sitzungen sind bereits deutliche Effekte zu erkennen. Während einer Sitzung sollte bei der Anti-Aging-Mesotherapie nicht gleichzeitig eine HF-Laserbehandlung oder eine ähnliche Behandlungsmethode durchgeführt werden. Weitere Behandlungen können jedoch problemlos nacheinander zur Anwendung kommen.

In seltenen Fällen können die Wirkstoffe allergische Reaktionen auslösen, die in der Regel aber sehr gut und kurzfristig zu behandeln sind.


PRP-THERAPIE


PRP (Platelet Ridge Plasma), steht als Kurzform für mit Blutplättchen (Wachstumsfaktoren) angereichertes Plasma. Im Wesentlichen werden bei der PRP-Therapie nach Entnahme des Blutes des Patienten (Thrombozyten) durch Zentrifugierung die verschiedenen Wachstumsfaktoren sondiert.

Durch die bei der PRP-Therapie angereicherten Wachstumsfaktoren im Blutplasma können geschädigte Regionen am Körper gezielt behandelt werden. Auf diese Weise kann eine um ein Vielfaches beschleunigte Regeneration erzielt werden.

Bei der PRP-Methode werden die aus ca. 8 bis 20 ccm des Patientenblutes extrahierten Wachstumsfaktoren durch Anwendung der Mesotherapie unter die Haut injiziert oder als Maske aufgetragen.

Einsatzgebiete und Resultate der PRP-Therapie sind:
1-der durch Stress, genetische Faktoren, Sonnenlicht und UV-Strahlung schneller alternden Haut zu mehr Elastizität und Feuchtigkeit zu verhelfen, sowie eine Rückbildung von Falten zu bewirken,
2-die Behandlung von Narben und Hautrissen,
3-die Reduktion von Haarausfall und die Stärkung nachwachsender sowie nach einer Haartransplantation geschädigter Haare,
4-die Behandlung von Pigmentierungen der Haut.

In der Orthopädie wird die PRP-Therapie zur Knorpelregeneration eingesetzt. Außerdem wird die PRP-Therapie in der Zahnmedizin zur Behandlung chronischer Wundbildung und zur Wundheilung angewendet.

Im Verhältnis zur Anwendung durch Injektion unter die Haut ist der Effekt durch Auftragen auf die Haut als Maske bei der PRP-Therapie eher gering, da die Aufnahmefähigkeit der Haut begrenzt ist.

Die PRP-Anwendung dient der Zellregeneration mit Hilfe der Gewinnung von Wachstumsfaktoren aus Eigenblut. Auf diese Weise wird die Regeneration und Gewebereparatur beschleunigt. Die PRP-Anwendung ist, sofern sie in einer sterilen Umgebung und mit sterilen Materialien von einem Arzt durchgeführt wird, eine absolut sichere Behandlungsmethode.

Darüber hinaus ist die Methode völlig natürlich, weil die Wirkstoffe aus dem Eigenblut der Patienten gewonnen werden. Die Gefahr von Allergien besteht nicht.

Eine der am häufigsten gestellten Fragen zur PRP-Therapie lautet: Wenn in unserem Blut diese Wachstumsfaktoren ohnehin enthalten sind, warum erzielt der Körper dann nicht denselben Effekt ohne Fremdeinwirkung? Im Körper sind diese Wachstumsfaktoren insgesamt betrachtet nicht so hoch konzentriert. Sollen diese Wachstumsfaktoren nun auf natürliche Weise in die betreffenden Bereiche gelangen, ist ihr Weg zu lang und zu aufwendig. Durch die Extraktion der Wachstumsfaktoren aus dem Blutplasma wird deren sehr hohe Konzentration gewährleistet und durch deren gezielten Einsatz in den betroffenen Regionen wird die Zellregeneration verstärkt angeregt.

PRP-Anwendungen werden im Abstand von zwei bis vier Wochen insgesamt mindestens viermal durchgeführt. Dies führt zu den gewünschten Ergebnissen. Die Wirkung ist in der Regel erst nach drei Anwendungen zu erkennen. Wir empfehlen eine Wiederholung der Therapie nach etwa sechs bis zwölf Monaten.

Die PRP-Therapie sollte nicht angewendet werden bei:
1-Krebspatienten
2-Patienten mit Bluterkrankungen

 


BOTOX-ANWENDUNG


Die Botox-Behandlung ist weltweit die am häufigsten angewendete Methode zur Behandlung von Falten. Dadurch ist Botox zu einem unumgänglichen Bestandteil unseres Lebens geworden. Botox ist anders als bekannt kein Gift (Schlangengift), sondern ein Medikament, das den Muskel im Anwendungsbereich vorübergehend lähmt. Neben seiner ästhetischen Anwendung wird Botox auch zur Behandlung von Muskel- und Nervenerkrankungen, Schweißdrüsenüberfunktion, Migräne und Fehlstellungen der Augen erfolgreich eingesetzt.

Dr. Satir wendet Botox zur Behandlung von Migräne und Schweißdrüsenüberfunktion, sowie zur Faltenbehandlung sehr erfolgreich an. Bei letzterer kommt Botox vor allem dann zum Einsatz, wenn unerwünschte Falten im Gesicht, insbesondere in der Stirnregion (Stirnfalten), im Bereich der Glabella (Zornesfalten) und im Bereich um die Augen (Krähenfüße) zu behandeln sind. Dabei wird im Anwendungsbereich nur im Muskel eine „vorübergehende Lähmung“ erzeugt. Dieser Effekt ist somit gewollt und wirkt bei professioneller Anwendung wenig beängstigend.

Bei der Botox-Behandlung kommt es vor allem auf die Geschicklichkeit und das Können des Arztes an. Denn die absolut richtige Dosierung und die genaue Auswahl des Einsatzgebietes erfordern ein besonderes Feingefühl und hohe Professionalität. Nur so lässt sich ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen. Deshalb gilt Botox auch als ästhetische Kunst, die es ermöglicht – professionelle Anwendung vorausgesetzt – im Gesicht ein sehr natürliches, jugendliches Aussehen zu erlangen.

Darüber hinaus reduziert Botox Achselnässe und sog. Schweißfüße (Schweißdrüsenüberfunktion) um bis zu 80%. Dabei wird Botox direkt in die Achselhöhlen und die Füße injiziert. Der Effekt hält bis zu sechs Monaten an. Einige Patienten berichten aber auch von einer länger anhaltenden Wirkungsdauer. Ebenso erfolgreich wird Botox von uns zur Behandlung von permanenten Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt. Deshalb hat die Anti-Aging Behandlung mit Botox oft auch die positive Nebenwirkung der Verminderung von Kopfschmerzen oder Migräne.


FÜLLER-ANWENDUNGEN


Insbesondere im Gesicht werden Anzeichen der Hautalterung durch genetische Faktoren, Rauchen, Stress, falsche Essgewohnheiten und Sonneneinstrahlung mit der Zeit stark sichtbar. Die erwähnten Faktoren vermindern die Kollagen-Produktion der Haut, sodass die Haut an Elastizität verliert und sich vermehrt Falten bzw. Vertiefungen bilden. Die Falten und Vertiefungen lassen sich durch verschiedene Füllmaterialien permanent oder vorrübergehend reduzieren und manchmal sogar komplett unsichtbar machen.

Besonders effizient lassen sich Falten und Vertiefungen im Bereich der Wangen, im Bereich zwischen den Augenbrauen, am Kinn, an den Lippen, in den Bereichen seitlich der Nasenflügel, an der Nasenstruktur, im Bereich um die Augen und an den Handrücken auffüllen und beheben. Dr. Satir bevorzugt Füllmaterialien mit dauerhafter Wirkung, wie etwa körpereigene Fettzellen. Er erzielt aber ebenfalls hervorragende Ergebnisse mit vorübergehend wirksamen Füllmaterialien wie Hyaluronsäuren oder Ca-Hydroxylapatite.

Ca-Hydroxiapatite und Hyaluronsäuren verbleiben ca. sechs bis 18 Monate im Körper (abhängig vom Stoffwechsel und der Qualität des verwendeten Materials). Das weltweit am häufigsten verwendete Füllmaterial, die Hyaluronsäuren, werden im Labor hergestellt, wobei Hyaluronsäuren auch die natürlichen Bausteine der Hautzellen darstellen. Die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion durch Hyaluronsäuren liegt fast bei null. Die Feuchtigkeit bindende Eigenschaft der Hyaluronsäuren kann oft zu einem gesünderen Hautbild beitragen. Viele Hersteller vertreiben Ihre Produkte unter den Bezeichnungen „dünn“, „mittel“ und „dick konzentriert“.

Bei einem Konsultationsgespräch bestimmt Dr. Satir das für Sie geeignete Präparat und die genaue Dosierung. Er verwendet CA-Hydroxiapatite in der Regel zur Ausformung bei Nasenkorrekturen und ausgeprägten Vertiefungen in den Wangen.

Eine der am meisten mit Hyaluronsäuren behandelten Körperregionen sind die Lippen. Dabei wird Hyaluronsäure zum Auffüllen der Lippen verwendet (Lippenvergrößerung). Richtige Anwendung und Qualität des Präparats sind hierbei maßgeblich für das beste bzw. gewünschte Ergebnis, da ansonsten die Bildung von sog. Knubbeln mit bloßer Hand zu erfühlen ist. Auch wenn alternative chirurgische Methoden zur Lippenvergrößerung, wie etwa Silikonimplantate oder Aufspritzungen mit Körperfett zur Verfügung stehen, bevorzugt Dr. Satir ohne Zweifel die Lippenvergrößerung mit einem Hyaluronsäurepräparat. Mit Hyaluronsäuren lassen sich übrigens auch asymmetrische Lippen hervorragend korrigieren, sofern eine solche Korrektur von erfahrenen Händen durchgeführt wird.